Ich frag mich was hier vor geht, was in dir vor geht. Ich will nicht's als die Wahrheit, nicht mehr und nicht weniger.
Immer wenn ich es lese stirbt ein kleiner Teil in mir.
Ich will nicht verletzt werden aber ich habe es im Gefühl.
Es wird anders sein als sonst, und doch siegt die Gewohnheit.
Runterschlucken, klappe halten, hoffen und enttäuscht werden.
Ich weiß nicht warum du manches von mir verlangst, was du selbst nicht einhälst.
Ja, ich bin nicht perfekt und einige meiner Taten waren unüberlegt.
Aber, deine waren nicht weniger schrecklich.
Ich will nur endlich meinen Frieden, aber den schein ich nicht verdient zu haben.
Vieles geht in mir vor und vieles davon verschweig ich.
Wut, Trauer, Angst, Glück, Hilflosigkeit, Schmerz, Ekel, Verachtung, Kontrollverlust, Neid, Verwirrung, Enttäuschung, Leere, Liebe und vieles mehr...
Es scheint vieles so irreal und verschwommen.
Was ist real und was ist Einbildung?!
Und wieder wache ich Nacht für Nacht unter tränen auf, doch du bist nicht mal aufgewacht.
Albträumen die ich selbst nicht beschreiben kann, so vieles passiert in ihnen und dann auch wieder nicht's.
Mein ganzer Körper schmerzt und schreit, doch ich bleibe stumm.
Es ist anders als letztens und das weißt du. Und es verletzt unheimlich.
Aber ich habe gelernt zu schweigen, zu schweigen für den Frieden.
Du bist der einzige der mich schwach macht. Der aus einer selbstbewussten Frau ein verängstigtes kleines Mädchen macht.
Ich weiß, dass dort eine wand steht und trotzdem laufe ich immer wieder dagegen bis ich blute.
Meine Narben erzählen nicht irgendeine Geschichte, sondern nur unsere.
Mein Herz blutet und meine Seele weint.
Aber ich bin geübt in Schauspielerei.
Ich stelle meine eigenen Bedürfnisse zurück um deine zu befriedigen.
Ich habe nur einen wünsch:
Verlass mich nicht! Oh bitte, verlass mich nicht. Es würde mein Ende bedeuten. Ich habe nicht's, nicht's und niemanden außer dich.
Ich bin manipulativ, provoziere zu viel, sage was ich denke, scheiß auf jeden und alles, träume zu viel, erwarte zu viel, Rede zu viel, tue zu wenig, verstecke mich zu oft, bin stur, habe nicht viel, bin oft zu Gefühlskalt und vertraue zu wenig.
Aber eins ist sicher, ich brauche dich und ich liebe dich. Und das was ich heute bin, hast du aus mir gemacht. Du hast mich geprägt und mir alles beigebracht. Du hast mir gezeigt wie man in dieser Welt überlebt und ich war deine Schülerin. Nur bin ich zu sehr du geworden, als das ich mich unterweisen lasse. Dabei habe ich noch so viel zu lernen und muss noch so vieles verstehen und so vieles tun. Du hast mich geschaffen, doch bin ich unperfekt und ich weiß nicht ob es gewollt war.
Aber um auf's Thema zurück zu kommen, es ist bedingungslose Liebe, liebe die unter die Haut geht und Liebe die nie rostet.
Du bist der eine, und wirst es immer bleiben.
Ja, ich gebe es zu, ich bin abhängig und ohne nicht lebensfähig.
Und ich weiß nicht ob es teil deines Plans war oder du es selber nicht so wolltest. Aber Fakt ist, es ist jetzt so und es war schon immer so. Ich habe Fehler gemacht und versucht eigene Wege zu gehen. Ich habe rebelliert und verloren. Ich wollte so viel und verloren habe ich alles.
Verzeih mir meine Fehler, ich versuche deine zu vergessen.
Ich will nichts als einen Neustart, mit dir. Es ist schwer, aber wir haben doch uns. Wir haben uns verändert, sehr...aber tief in uns (irgendwo) sind wie die alten. Nur haben wir sie verschlossen und den Schlüssel eingeschmolzen. Sie kommen nicht zurück, es gibt Momente...doch gehen auch diese vorüber.
Ich bleibe an deiner Seite und ich werde nichts bereuen, nichts.
Deine dich liebende Luna Ariel Vannix